Johann Friedrich Fisch (1688-1758) – Symphonia 2 in D- Dur – Vivace

Johann Friedrich Fisch (1688-1758) – Canon Sonata d- moll – Largo

Johann Christian Röllig (1716- ca. 1780) – Sinfonia in B- Dur – Allegro

Carl Höckh (1707-1773) – Parthia in d- moll – Allegro spirituoso

 

 

Die Chursächsische Capelle Leipzig

 

gründete sich 1994, um auf historischen Instrumenten hauptsächlich vergessene Werke der Barockmusik aufzuführen. Im Stile der alten Hofkapellen wechselt das Ensemble je nach Programm die Besetzung.

Hauptwirkungsstätte der Capelle ist das Schloss Schönefeld in Leipzig. Dort stellt das Ensemble im Rahmen der „Schönefeld Schlosskonzerte“ dem Publikum ausgewählte Programme vor. Höhepunkt bildet dabei das alljährliche Sommerfest, wo draußen um das Schloss herum musiziert und gefeiert wird.

Die Chursächsische Capelle Leipzig ist regelmäßig im Bosehaus Leipzig, im Handelshaus Halle und im Palais Großer Garten Dresden zu Gast.

Auch zählen Konzerte beim MDR Musiksommer, beim Bachfest Leipzig, beim Ackermärkischen Musiksommer oder den Magdeburger Sonntagsmusiken zum Konzertkalender des Ensembles.

1996 nahm die Chursächsische Capelle Leipzig mit Ludger Rémy eine CD „Kammermusik der Familie Bach“ auf, inzwischen gibt es weitere CD`s auf dem Markt, u.a. eine Aufnahme mit Thüringer Kantaten.

 

 

Geschichte

 

Zunächst trafen wir uns im stillen Kämmerlein, wir experimentierten, probierten, testeten. Neue Stücke wurden ausgegraben, alte bekannte in ein neues Gewand gekleidet. Wir waren begeistert und wollten nun auch andere an unseren Ergebnissen teilhaben lassen.

 

Aber es fehlte noch eine Spielstätte, wo die Musik gehört werden konnte. Die historischen Instrumente brauchen einen passenden Raum, in welchem sich die Klänge entfalten können. Wie gerufen kam in dieser Zeit die Möglichkeit, im gerade frisch renovierten Schloß Schönefeld in Leipzig ein Benefizkonzert für die dort ansässige Förderschule zu gestalten. Wir waren von der Akustik des kleinen Saales sofort so angetan, daß wir kurze Zeit später unsere Konzertreihe „Schönefelder Schloßkonzerte“ gründeten.

 

Nach dem überfüllten Eröffnungskonzert am 12. März 1995 mit der Chursächsischen Capelle Leipzig und dem englischen Countertenor Michael Chance sowie dem dänischen Cembalisten Lars Ulrik Mortensen mit einem Programm anlässlich des Purcelljahres gab es natürlich auch mal Durststrecken. Manche Konzerte waren schlecht besucht, aber wir gaben nicht auf.

 

Nun nach über 100 Konzerten sind wir  ein wenig überrascht, wie viel Zeit inzwischen vergangen ist und auch etwas stolz, dass wir durchgehalten haben und es die Schönefelder Schloßkonzerte noch immer und inzwischen mit einem wunderbaren Stammpublikum gibt.

 

Chursächsische Capelle Leipzig

 

 

Der Mitschnitt entstand in der Aula des Zerbster Gymnasiums „Francisceum“ im Rahmen der Fasch- Festtage 2008.