W. A. Mozart (1756-1791) – Exsultate jubilate | Sopran – Friederike Holzhausen | Leipziger Oratorienorchester | Leitung – Martin Krumbiegel

W. A. Mozart (1756-1791) – Klarinettenkonzert A- Dur | Klarinette – Henriette Störel | Leipziger Oratorienorchester | Leitung – Martin Krumbiegel

Joseph Haydn (1732-1809) – Nelson Messe – Sanctus | Leipziger Oratorienchor • Leipziger Oratorienorchester | Leitung – Martin Krumbiegel

 

 

Der Leipziger Oratorienchor
wurde im September 1993 gegründet und feierte im Jahr 2008 sein 15-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung wird er von Martin Krumbiegel geleitet. Vorrangiges Anliegen des Chores ist die Pflege und Aufführung geistlicher Musik des 17. – 20. Jahrhunderts.
In den letzten Jahren ist der Chor durch regelmäßige und viel beachtete Aufführungen von Oratorien und a-capella-Werken zu einem festen Bestandteil des Leipziger Musiklebens ge- worden. Dabei erklangen neben Kantaten und größeren Vokalwerken J.S. Bachs (Passio- nen, Weihnachtsoratorium, h-moll-Messe, Magnificat) unter anderem Messen von F. Schu- bert, W.A. Mozart und L. van Beethoven, J. Haydns „Schöpfung“, Requiem-Vertonungen von W.A. Mozart und A. Dvořák sowie die Oratorien F. Mendelssohn Bartholdys. Aber auch weniger bekannte Werke wie C.P.E. Bachs „Israeliten in der Wüste“, das Requiem Des-Dur von R. Schumann, E.T.A. Hoffmanns „Miserere“, „A Ceremony of Carols“ von B. Britten oder das „Hoffnungslied“ des Leipziger Komponisten Karl Ottomar Treibmann wurden auf- geführt. Für einzelne Projekte finden sich auch kleinere Besetzungen des zur Zeit ca. 90 Mitglieder umfassenden Chores zusammen (z.B. Bachfeste 2001, 2002, 2005 und 2009 in Leipzig).
Der Leipziger Oratorienchor wird bei seinen Aufführungen von namhaften Solisten und Or- chestermusikern aus der Region unterstützt. Auch Studenten der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ hatten Gelegenheit, während ihrer Ausbildung ihr Können unter Beweis zu stellen.
Besonders enge Verbindungen bestehen zur Kirche Zum Heiligen Kreuz in Leipzig-Neu- stadt, in der ein Großteil der Konzerte stattfindet. Auch außerhalb Leipzigs trat der Chor auf, so im Jahr 2001 in der Kathedrale von Monaco während des „Festival de Musique Sa- cre“ und im Jahre 2002 in St. Maximin mit „Ein Deutsches Requiem“ von J. Brahms. Weiter gastierte er u.a. im Dom zu Meißen, in der Arnstädter Bachkirche, in Saalfeld und in Pol- ditz. Eine besondere Erfahrung war die deutsche Erstaufführung der „Queen Symphony“ zusammen mit dem Rundfunk-Blasorchester Leipzig im Gewandhaus.
Aus Anlass des 15-jährigen Bestehens unseres Chores wurde im November 2008 „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms als Jubiläumskonzert aufgeführt. Bisherige Konzerthöhepunkte 2009 in Leipzig waren die Matthäus-Passion sowie die Teilnahme am Bachfest mit geistlichen Werken von Reger und Mendelssohn und einer Bachkantate in der Thomaskirche Leipzig, die Aufführung des „Messiah“ von G.F. Händel in englischer Sprache sowie ein Gastkonzert mit dem Brahms-Requiem in der St. Aegidienkirche in Oschatz.

 

 

Das Leipziger Oratorienorchester
gab sich im Jahr 2002 diesen Namen, nachdem es bereits seit einigen Jahren die großen Aufführungen des Leipziger Oratorienchores mitgestaltete.
Es spielt in wechselnder Besetzung und setzt sich vorwiegend aus Musikern aus Leipzig (MDR) und Halle/Saale (Opernhaus) zusammen. Mit dem Leipziger Oratorienchor führte es u.a. die Oratorien „Paulus“ und „Elias“ sowie den „Lobgesang“ von F. Mendelssohn Bar- tholdy auf. Auch bei Werken von A. Dvorak, K.A. Hartmann, F. Schubert, W.A. Mozart, C. Saint-Saëns und B. Britten begleitete es den Oratorienchor. Zwei Aufführungen von J. Brahm’s „Ein Deutsches Requiem“ runden die Zusammenarbeit ab.