Jan Zach (1699-1773) – Präludium und Fuge c- moll | Orgel – Gottfried Förster

Felix Mendelssohn- Barthold (1809-1847) – Präludium G- Dur | Orgel – Gottfried Förster

Felix Mendelssohn- Barthold (1809-1847) – Andante in D- Dur | Orgel – Gottfried Förster

 

Havelberger Domorgel

 

Die Havelberger Domorgel wurde in den Jahren 1776/77 von dem Neuruppiner Orgelbaumeister Gottlieb Schultze unter Verwendung des Materials einer Orgel von 1695 erbaut.

1795 baute der Berliner Orgelbaumeister Ernst Marx an der Orgel. Er erweiterte die Manuale bis f ́ ́ ́und baute eine 32 ́ Posaune im Pedal ein, die bei Arbeiten im Jahre 184 durch den Orgelbaumeister Gottlieb Heise aus Potsdam wieder entfernt wurde.

Heise entfernte dem Zeitgeschmack entsprechend auch einen großen Teil des barocken Schmuckwerkes der Orgel. Der Wittstocker Orgelbauer Friedrich Hermann Lüttgemüller romantisierte die Orgel 1860.

1904 übernahm die Potsdamer Firma Alexander Schuke die Pflege der Havelberger Domorgel. 1935 erstellte die Firma ein Restaurierungskonzept, das aber erst nach dem 2.Weltkrieg in den Jahren 1951, 1952 und 1965 zur heutigen Domorgel führte. Die Domorgel hat 34 klingende Stimmen verteilt auf zwei Manuale und Pedal.

Jan Zach

auch Johann Zach, (getauft 13. November1699 in Čelákovice; † 24. Mai1773 in Ellwangen) war ein tschechischerKomponist und Kapellmeister.

 

Zach bewarb sich als Musikdirektor für den Veitsdom in Prag, wurde jedoch nicht angenommen. 1747 verließ er die Stadt und verdingte sich, als Nachfolger des ebenfalls aus Böhmen gekommenen Johann Ondratschek († 26. April 1743), als Violinist und Dirigent für den Erzbischof von Mainz Johann Friedrich Karl von Ostein.

 

Ab 1756 war er ohne feste Anstellung und hielt sich auf seinen Reisen durch Europa, vornehmlich Italien, Deutschland und Österreich, mit dem Verkauf seiner Kompositionen über Wasser. Zachs frühe Werke sind der Barockmusik verhaftet, während er sich später der neu aufkommenden Vorklassik näherte.

 

Quelle: wikipedia.de