Gabriel Fauré (1845-1924) – Pavane op.50

Gerhard Winkler (1906-1977) – Sizilianisches Ständchen

Gabriel Fauré (1845-1924) – Suite »Masques et Bergamasques«, op. 112 – Gavotte

Hector Berlioz (1803-1869) – Le carneval romain – Andante sostenuto

 

Willkommen beim concentus alius dem schwullesbischen Orchester in Berlin.

Wir machen – seit 1999 – gemeinsam Musik,
und zwar selbst: Wir blasen, streichen, schlagen und zupfen, je nachdem… Warum?
Weil Musik
•    Freude macht,
•    Herzen öffnet,
•    Menschen verbindet oder:
•    einfach gut tut!

 

Wir spielen von klassisch-straight über romantisch-schwul / lustvoll-lesbisch bis queer-modern,

und zwar

•    Symphonisches und Konzertantes,
•    Ernstes und Heiteres,
•    Erhabenes und Seichtes,
•    Traditionelles und Modernes.

 

Italophilie oder  … wo die Zitronen blühn

 

„Das Ziel meiner innigsten Sehnsucht, deren Qual mein ganzes Inneres erfüllte, war Italien, dessen Bild und Gleichnis mir viele Jahre vergebens vorschwebte, bis ich endlich durch kühnen Entschluß die wirkliche Gegenwart zu fassen mich erdreistete.“     Goethe

Liebe zu Italien, oder gar Italiensehnsucht, – seit Goethes italienischer Reise 1786 bis 1788 waren nicht nur Schriftsteller und Maler davon infiziert. Kunst und Architektur Italiens gehörten spätestens seit dem 18. Jahrhundert zum Bildungsgut. Vor allem aber eroberte die Musik italienischer Komponisten die europäischen Konzertsäle und Opernhäuser. Solche soll in unserem Konzert diesmal nicht zu hören sein, sondern Musik von Komponisten, die nicht in Italien geboren wurden, die das Land allenfalls lustvoll oder widerwillig als Fremde bereist haben oder es gar nur aus der Ferne kannten. Wie viel italienischer Stil in ihren Werken steckt oder wie viel echt italienisches Melos in den Stücken klingt, wollen wir auf unserer kleinen Grand Tour durch Italien erkunden.

 

Michael Zachow